Offener Brief an Scholz – der 4. oder so!

Der Auftrag an JUN.i-Consult.

Vor wenigen Tagen erhielten wir folgende Email:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Geschicke liegen nun einmal in der Hand der „Ampel-Regierung“, letztlich unseres Bundeskanzlers. Der wird viel gescholten, weil er angeblich immer nur im Ungefähren bliebe und Angekündigtes nicht oder nur im Schneckentempo ausführe. Das mag man sehen wie man will.

Er wird aber auch dafür gescholten, dass er auf klare Fragen nie eine klare Antwort geben würde. Das ist definitiv falsch und zurückzuweisen.

Denn: auf die Frage, ob er etwas zu Sicherheitsgarantien sagen könne, sagte er „Ja“ und weiter nix. Und auf die Frage, ob er uns Empfehlungen zum Energiesparen geben könne, sagte er „Nö“ und weiter nix.

Beide Antworten waren zwar knapp aber inhaltlich völlig richtig.

Um mit Martin Luther zu sprechen: Iss was gar ist, trink was klar ist, red was wahr ist!

Dieser Aphorismus trifft unseres Erachtens auch auf Ihren JUN.I-Blog zu. Deshalb haben wir Sie ausgesucht, unseren wichtigen „Offenen Brief“ an den Herrn Bundeskanzler erstmalig im Netz zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Alice Weisser (Journalistin)          Dr. phil Richard D. Schlecht (Philosoph)

Disclaimer

Als Publikationsorgan im Internet nehmen wir, nach sorgfältiger Inhaltskontrolle, natürlich derartige Publikationswünsche an. Wir betonen jedoch, dass es sich bei unterzeichneten Dokumenten niemals um unsere Meinung handelt, sondern ausschließlich um die der jeweiligen Unterzeichner.

Auf dieser Grundlage geben wir den nachfolgenden offenen Brief wieder.

Der Offene Brief

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

„wir begrüßen, dass Sie bisher so genau die Risiken bedacht hatten. Wir teilen auch die Überzeugung, dass es eine prinzipielle politisch-moralische Pflicht gibt, vor aggressiver Gewalt nicht ohne Gegenwehr zurückzuweichen.“

Wir, das deutsche Volk und seine Bürgerinnen und Bürger, aber auch zahlreiche andere Länder der Erde, sehen sich seit geraumer Zeit einem rechtswidrigen, ja völkerrechtswidrigen und völlig unprovozierten Angriff ausgesetzt: dem des Corona-Virus!

Mit anderen Worten: wir befinden uns in einem Krieg gegen SARS CoV 2, das Virus!

Die Folgen dieses Krieges sind massiv und unübersehbar. „Seine Fortführung verursacht massive humanitäre, ökonomische und ökologische Notlagen auf der ganzen Welt. In Afrika droht eine Hungerkatastrophe, die Millionen von Menschenleben kosten kann. Rasant gestiegene Preise, Energie- und Nahrungsmangel haben in vielen Ländern bereits zu Unruhen geführt.

Bislang wird dieser Krieg, insbesondere durch Ihren Gesundheitsminister, mit einem massiven Einsatz von Abwehrmaßnahmen geführt: Ausgehbeschränkungen, Kontaktvorschriften, Maskenpflicht, höchst suggestive Impfaufforderungen, Schulschließungen usw. Die galten teils streng, wurden dann gelockert, dräuen aber in den ministeriellen Verlautbarungen schon wieder im Hintergrund.

Das, verehrter Herr Bundeskanzler, geht so nicht weiter.

Deshalb unser Apell:

Pfeifen Sie Ihren Gesundheitsminister zurück, stoppen Sie die Ausgaben für weitere Gesundheitsmaßnahmen, schließen Sie die Testzentren und Impfstationen! Halten Sie inne!

Statt dessen: treten Sie endlich in Verhandlungen mit dem Virus ein mit dem Ziel, die Attacken auf unsere Gesundheit zu beenden und eine friedliche Koexistenz mit ihm und seinem Kumpel aus der Affenszene herbeizuführen.

Es gilt, bei allen Unterschieden, einen weltweiten Frieden anzustreben. Der europäische Ansatz der gemeinsamen Vielfalt ist hierfür ein Vorbild. Der Westen muss alles daransetzen, dass die Parteien zu einer zeitnahen Verhandlungslösung kommen. Bislang ist kein konzertierter Vorstoß der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der großen westlichen Akteure, erfolgt, um Verhandlungen auf den Weg zu bringen. Solange dies nicht der Fall ist, kann nicht davon ausgegangen werden, dass eine Verständigung unmöglich ist.

Mit anderen Worten: vielleicht redet das Virus ja mit uns!

„Wir sind, sehr verehrter Herr Bundeskanzler, überzeugt, dass gerade der Regierungschef von Deutschland entscheidend zu einer Lösung beitragen kann, die auch vor dem Urteil der Geschichte Bestand hat. Nicht nur mit Blick auf unsere heutige (Wirtschafts)Macht, sondern auch in Anbetracht unserer historischen Verantwortung – und in der Hoffnung auf eine gemeinsame friedliche Zukunft.

Wir hoffen und zählen auf Sie!

Hochachtungsvoll“

(Auszug):

Lars Eggthinger, Schauspieler

  • Dr. Svenja Flachpuhler, Philosophin
  • Alice Weisser (Journalistin)
  • Dr. phil Richard D. Schlecht (Philosoph)
  • Alexander Schlauberger, Intellektueller
  • Dieter Einzig, Kabarettist
  • Prof. Harald Rumschlepper, Sozialpsychologe
  • Ranga Jodeswars, Wissenschaftsjournalist
  • Juli Finger, Schriftstellerin

……..und viele Andere…

Unsere Anmerkungen

Uns ist bewusst, dass uns allein schon dieser Publikationsdienst, ohne eigene Meinung, einigen Ärger einbringen wird. Herr Melnyk wird uns einen „Haufen pseudointellektueller Versager“ schimpfen. Frau Marinic wird sagen, die Unterzeichner säßen irgendwo in Brandenburg und demnächst in der Talkshow bei Markus Lanz und dürften überall sagen, dass Frieden doch so schön wäre. Wahrscheinlich wird’s wieder heißen, dass Unterzeichner, auf ihre Unterschrift angesprochen, zugeben, dass sie den Brief nicht gelesen und sich nur der Herde angeschlossen haben, mit der sie gerne in einem Atemzug genannt werden (Beispiel Alexander Kluge). Sei es, dass sie, wenn sie Kritik erfahren, in großen Publikationen darüber klagen dürfen, wie gemein die Gesellschaft geworden ist (Wolfgang Merkel), oder warum sie ihre Unterschrift jetzt doch zurückziehen (Katja Lange-Müller). Oder ganz einfach: „Gutes Zureden hilft da nicht“:

Aber da müssen wir, müssen die Unterzeichner, durch!

„Bilden Sie sich eine Meinung!“

Ihr Dr. Wolfgang Lipps